Vita

Künstlerische Brillanz und innovative Programmgestaltung sind das Markenzeichen, mit dem Nils Mönkemeyer sich in kurzer Zeit als einer der international erfolgreichsten Bratschisten profiliert und der Bratsche zu enormer Aufmerksamkeit verholfen hat.

Als Exklusiv-Künstler bei Sony Classical brachte er in den letzten Jahren zahlreiche Alben heraus, die alle von der Presse hoch gelobt und mit Preisen ausgezeichnet wurden. In seinen Programmen spannt Mönkemeyer den Bogen von Entdeckungen und Ersteinspielungen originärer Bratschenliteratur des 18. Jahrhunderts bis hin zur Moderne und zu Eigenbearbeitungen. Die beiden jüngst erschienenen CDs sind Einspielung von Walton, Bruch und Pärt mit den Bamberger Symphonikern unter Leitung von Markus Poschner sowie ein kammermusikalisches Album „Baroque“, mit dem Nils Mönkemeyer ein faszinierendes Panorama um Bach und die französische Musik der Zeit offenbart.

Nils Mönkemeyer arbeitet mit Dirigenten wie Andrej Boreyko, Sylvain Cambreling, Elias Grandy, Christopher Hogwood, Cornelius Meister, Mark Minkowski, Kent Nagano, Michael Sanderling, Clemens Schuldt, Karl-Heinz Steffens, Markus Stenz, Mario Venzago oder Simone Young zusammen und konzertiert als Solist mit Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, den Musiciens du Louvre, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, dem Berner Symphonieorchester, dem Konzerthausorchester Berlin, der Dresdner Philharmonie, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem Frankfurter Museumsorchester, dem MDR Sinfonieorchester, der NDR Radiophilharmonie, der Staatskapelle Weimar, den Bremer Philharmonikern, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Orchestre de Chambre de Lausanne oder den Berliner Barock Solisten.

Die Saison 18/19 führt ihn wieder auf die großen internationalen Podien, u.a. in den Wiener Musikverein, das Concertgebouw Amsterdam, die Wigmore Hall London, das Auditori Barcelona, Brisbane, Salle Métropole Lausanne, Victoria Hall Genf, die Philharmonie und Konzerthaus Berlin,  die Elbphilharmonie, die Philharmonie Köln, Dresdner Philharmonie, die Alte Oper Frankfurt und das Münchner Prinzregententheater sowie zu zahlreichen Festivals wie dem Mito Festival in Mailand und Turin und dem Bachfest Montreal, dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival sowie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Zu seinen kammermusikalischen Projekten dieser Saison zählen u.a. das Trio mit Julia Fischer und Daniel Müller-Schott sowie das Klavierquartett mit Alina Ibragimova, Christian Poltéra und William Youn.

Seit 2011 ist Mönkemeyer Professor an der Hochschule für Musik und Theater München, an der er selbst einmal bei Hariolf Schlichtig studiert hatte. Vorherige Stationen waren eine zweijährige Professur an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und eine Assistenzprofessur an der Escuela Superior Musica Reina Sofia Madrid.