Presse

„Mönkemeyers Spiel ist in jedem Moment mitteilsame Rede, gebannt lauscht man den Farbwechseln, dem spätherbstlich-elegischen wie den angeraut-kecken Tönen dieser Instrumentalstimme, lässt sich verführen vom eloquenten Parlando des schnellen Mittelsatzes. Dass Mönkemeyer derzeit einer der herausragenden Bratschisten ist, zeigt auch die vom zahlreich erschienenen Publikum herausgeklatschte Zugabe, eine ingeniös-inwendige Nachschöpfung einer Sarabande von Bach.“

Augsburger Allgemeine | Dezember 2016 | Konzert mit Augsburger Philharmoniker, William Walten Violakonzert

„Von der Güte der bei diesem Festival gemachten Musik hatte man sich zuvor überzeugen können, als Mönkemeyer zusammen mit dem Pianisten William Youn und dem Signum Quartett in verschiedenen Konstellationen Werke von Johannes Brahms spielte. …edel, schön und glutvoll spielten sich die Musiker in die Herzen des Publikums.

Bonner General-Anzeiger| November 2016 | Präsentation Festival Elysium im Rahmen der Beethoven Academy Bonn, Start Mai 2017

„Nicht vordergründige Virtuosität ist für die Viola wichtig, vielmehr der Gesamtzusammenhang. Mönkemeyer gelingt aus dieser Position der Mitte heraus eine neue Sicht von Mozarts Musik. In seiner Interpretation geht es um Tiefe, sie lässt sich Zeit für klangliche Schattierungen, melodische Wendungen und rhythmische Pointen, die in dieser Bewusstheit so noch nicht gehört werden konnten. Eine wunderbare Einspielung, der es gelingt, beim viel gespielten Mozart einen neuen Aspekt hörbar werden zu lassen.“
Das Orchester | November 2016 | CD-Besprechung Mozart with friends

„It is his project, and the range of sounds he draws from his instrument is never less than compelling, and is matched by Meyer’s mellifluous clarinet and Youn’s subtle touch…pure Mozartian pleasure.”
Gramophone | November 2016 | Besprechung CD Mozart with friends

„Er verschmolz nicht nur mit dem Orchester förmlich zu einer klanglichen Einheit, sondern zeichnete mit beseeltem Ton, stupender Technik und hinreißender Musikalität ein rundum gewinnendes Bild dieser Musik [Anmerk. Braunsfels, Schottische Fantasie] und seiner Interpretationskunst.“
Bonner General-Anzeiger| November 2016 | Konzert mit Beethoven Orchester Bonn

„Kammermusik der feinsten Art“
Westdeutsche Zeitung| Oktober 2016 | Konzert Düsseldorf mit Sabine Meyer und William Youn

„Differenziert, ungeheuer lebendig, mit großem Ausdrucksspektrum.“
rbb Kulturradio| Oktober 2016 | Konzerthaus Berlin mit Sabine Meyer und William Youn

„Der gebürtige Bremer entbreitet in Schumanns ‚Märchenbildern‘ eine beeindruckende Palette an Ausdruckskraft, ergreifend, melancholisch, aber auch mit Temperament, dass man ihn in manchen Momenten fast den Titel ‚Teufelsbratschist‘ attestieren will.
Süddeutsche Zeitung| Oktober 2016 | Konzert Grünwald mit Sabine Meyer und William Youn

„Faszinierend und fesselnd vom ersten Ton an, temperamentvoll auch in den ruhigen Sätzen, wild und rasend in den schnellen, ohne Angst vor Geräuschen, durchweg von unglaublicher Intensität. Eine Sternstunde.“
Mittelbayerische Zeitung | Oktober 2016 | Konzert Neumarkt mit Sabine Meyer und William Youn

„Mozart with Friends: Nils Mönkemeyer hat die Bratsche aus der Schmoll- und Witzecke herausgeholt. Er wurde zum Star, mit dem sich andere Stars sehen und vor allem hören lassen können. Mönkemeyer, Julia Fischer, Sabine Meyer und William Youn, die hier selten aufgeführte Mozart-Werke spielen, erledigen das mit großer Lust, Lässigkeit, aber auch Präzision.“
Hannoversche Allgemeine | Juli 2016 | CD-Besprechung Mozart with friends

„Mönkemeyer, der originelle Kopf des Ganzen, beweist einmal mehr, dass mit etwas Phantasie und Freiheitslust auch heute überaus unterhaltsame Klassik-Alben für eine breite Hörerschaft entstehen können.“
Neue Zürcher Zeitung am Sonntag | Mai 2016 | Besprechung CD Mozart with friends

„Es ist eine höchst intime Zusammenkunft von Klassikstars, die ohnehin nie durch Allüren oder blanke virtuose Oberflächen geglänzt haben. Auf dieser CD fokussieren sie ihr ganzes Können wie durch ein Brennglas zum einen auf den noch suchenden blutjungen Mozart, zum anderen auf die Formvollendung späterer Duos und Trios.“
Thüringische Landeszeitung | Mai 2016 | Besprechung CD Mozart with friends

„Eine kleine Jamsession mit Freunden legen viele Musiker hin und wieder ein. Im Falle des derzeit prominentesten Bratschisten Nils Mönkemeyer (okay, die Konkurrenz ist hier nicht allzu groß) sind die Freunde eben mit Julia Fischer an der Violine und Sabine Meyer an der Klarinette ebenfalls Meisterinnen ihres Instruments. Hinzu kommt der junge, aufstrebende Südkoreaner William Youn am Klavier – und fertig ist die Besetzung für „Mozart with Friends“. Die vier Musiker interpretieren dabei Werke wie das Kegelstatt Trio oder das Geigen-Bratschen-Duo des Salzburger Meisters mit liebevollem, unaufgeregtem und streckenweise auch neckischem Duktus. Am Ende steht ein Format, das wohl nicht die großen Hallen füllt, jedoch im kleineren Rahmen, im Freundeskreis eben, charmant funktioniert.“
APA-Journal (Österreich) | Mai 2016 | Besprechung CD Mozart with friends

“Nils Mönkemeyer sucht die verschattet-melancholischen Klangfarben bei Mozart. Und wird fündig in frühen Sonaten, sowie den Variationen K360 „Helas j’ai perdu mon amant“, zusammen mit seinem kongenialen Klavierpartner William Youn. Im „Kegelstatt-Trio“ zusammen mit Star-Klarinettistin Sabine Meyer mischen sich die Klangfarben auf das Schönste. Mozart besass selbst eine Bratsche und spielte gern darauf. Bei dieser CD merkt man warum“
Kultur-Tipp (Schweiz) | Mai 2016 | Besprechung CD Mozart with friends

„Als Mitstreiter hat er Sabine Meyer, Julia Fischer und William Youn gewonnen: ein überaus glückliches Zusammentreffen, sensibel im Zusammenspiel, natürlich, voller Inspiration. Die Kommunikation zwischen den Instrumenten ist ungemein lebendig, gelöst und gefühlvoll, die große Lust an der musikantischen Gestaltung in jedem Takt zu spüren. Sehr gelungen!“
Concerti | Mai 2016 | Besprechung CD Mozart with friends

“Mit ‘Mozart with Friends’ verfolgt Nils Mönkemeyer ein ähnliches Konzept wie bei früheren Alben: Er spielt das vernachlässigte und unterschätzte Repertoire populärer Komponisten. Und er gibt der Musik einen dramaturgischen Rahmen – in diesem Fall das Freundschafts-Motiv. Skeptiker darf man beruhigen: Das ist mehr als ein hübsches Etikett. Denn hier werden kulturgeschichtliche und kompositorische Zusammenhänge fasslich, die bisher übersehen wurden. Und trotz origineller Programm-Gestaltung über zeugt diese CD in erster Linie durch ihre musikalische Qualität.“
SWR 2 | April 2016 | Besprechung CD Mozart with friends

„For this exhilarating recording, four of classical music’s top stars have teamed up to replicate Mozart’s practice of composing pieces for friends and fellow musicians to play with him. […] The pleasure these great musicians drive from playing together is audible, and the insights into Mozart in lighter moments is a revelation.”
Classic FM | April 2016 | Besprechung CD Mozart with friends

„Mönkemeyer, der mit einer Bach-Sarabande nochmals in die eindrucksvolle Konzentration von Bartóks ersten beiden Sätzen [Anmerk.: Bartók, Konzert für Viola und Orchester] zurückfindet, lässt das in gradliniger Haltung. Dadurch hält er das Werk trotz großer Kontraste im epischen Gleichmaß.“
Leipziger Volkszeitung | April 2016 | Konzert mit MDR Sinfonieorchester, Ltg. Markus Stenz, Gewandhaus Leipzig

„Himmlische Zaubereien im Traum-Trio“
Rhein-Neckar-Zeitung | April 2016 | Heidelberger Frühling, release-Konzert CD Mozart with friends, gemeinsam mit Sabine Meyer und William Youn

 

„Die Bratsche schmiedet Musikerfreundschaften: In der Geschichte der Philosophie wurde der Wert der Freundschaft vor allem und zuerst von dem großen Griechen Epikur verfochten. […] Es schien, als hätte Wolfgang Amadeus Mozart, der fraglos zu den Epikureern zu zählen ist, diesen Begriff der Freundschaft sehr ernst genommen. Unter den vielen Musikern, mit denen er zu tun hatte, fühlte er sich einigen nahe und tief verbunden, vor allem dem legendären Klarinettisten Anton Stadler. […] Daran fühlt man sich jetzt bei der wunderbaren neuen CD des Bratschisten Nils Mönkemeyer erinnert (bei Sony), der erstens drei berühmte Freunde um sich geschart hat und mit ihnen zweitens an jene Stadler-Mozart-Allianz erinnert. Die Musiker sind die Klarinettistin Sabine Meyer, die Geigerin Julia Fischer und der Pianist William Youn, und man stellt sich beim Hören vor, wie die Interpretationen nicht nur an Instrumenten, sondern auch in geselliger Runde gereift sind. Kostbar ist die Liste der Werke, und Entdeckungen sind auch zu machen.“
Rheinische Post | April 2016 | Besprechung CD Mozart with friends

 

„Mozart with Friends“ hat viel mehr zu bieten als umgeschriebene Violinsonaten. Der Ausnahmebratscher Nils Mönkemeyer labt sich nämlich zunächst an zwei Originalkompositionen des Salzburger Wunderkinds. Das aparte „Kegelstatt-Trio“ und das Duo KV 423. […] Das Duo musiziert Mönkemeyer fast ausgelassen frisch mit der Geigerin Julia Fischer, die bei allem Ruhm einen ganz eigenen zarter Geigenton bewahrt hat. Beim Trio sind die erfahrene Sabine Meyer an der Klarinette dabei und der von jugendlicher Schaffenskraft strotzende, dabei feinfühlige William Youn am Klavier. Man hört allen „Freunden“ an, dass für sie Kammermusik mehr ist als ein Zubrot, eher schon eine Spielwiese der Freiheit vom Druck des Solistenalltags. Mozart ist bei dieser jungen Truppe jedenfalls in guten Händen.“
Aachener Zeitung | April 2016 | Besprechung CD Mozart with friends

„Nils Mönkemeyer, Deutschlands bekanntester Bratscher, hat stets Lösungen gefunden, den Mangel an Originalliteratur für sein Instrument auszugleichen. Auch bei seiner neuesten Platte misch er gekonnt Originales mit Bearbeitung. Und er hat überragende musikalische Freunde eingeladen.“
Hessische Allgemeine | April 2016 | Besprechung CD Mozart with friends

„Mönkemeyer ist der beste Botschafter der Bratscher“
Schwäbische Zeitung | März 2016 | Konzert Lindau

„Mönkemeyer fand nicht nur für den verträumten Helden dieser Szenenfolge so wunderbare warme und innige Töne, dass einen das Gefühl beschlich, Berlioz hätte das alles just für ihn komponiert, sondern er stellte den Helden des Stückes auch dar.“
Hamburger Abendblatt | März 2016 | Konzert mit Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Berlioz‘ Harold en Italie

„Lustvoll lässt er sich treiben, lächelt hierhin und dorthin ins Ensemble, wiegt sich. Und dann greift er beherzt zu, wird Teil des Klangkörpers, setzt eine unglaubliche Energie frei. […] Jede Geste ist echt oder nur für das Publikum bestimmt – und deshalb fühlt sich jeder im Saal, als habe er Anteil an diesem Schaffensprozess.“
Berliner Morgenpost | März 2016 | Konzert mit Berliner Barock Solisten, Ltg. Gottfried von der Goltz, Berliner Philharmonie

„Die Mozartwerke werden nicht nur zur Perfektion gebracht, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes gespielt. Und das tut man ebben am besten gemeinsam mit Freunden.“
Crescendo | März-April 2016 | Besprechung CD Mozart with friends

„Nils Mönkemeyer ist ohne Frage der bemerkenswerteste Bratscher seiner Generation, vielleicht unserer Zeit, und in William Youn hat er einen Klavierpartner gefunden, der ihm absolut ebenbürtig ist.“

Rhein-Neckar-Zeitung | Februar 2016 | Besprechung CD Brahms

„In den Sonaten faszinieren die Wechsel von Kraft und Poesie, beides mit intensivem Ton formuliert und zu einem spannungsvollen Ganzen gefügt. In den Tänzen trumpft Mönkemeyer virtuos auf, wobei Klavier und Signum Quartett den süffigen Bratschenton mit fast orchestraler Fülle ummanteln.“
Münchner Merkur | Januar 2016 | Besprechung CD Brahms

„Das Gesamtkonzept stimmt einfach bei dieser Brahms-Hommage von Nils Mönkemeyer.“
Saarbrücker Zeitung | Januar 2016 | Besprechung CD Brahms

„Die Sanfte Macht der Viola. […] Sprechende Melancholie: zwei späte Sonaten von Johannes Brahms wurden hier Ereignis.“
Süddeutsche Zeitung | Januar 2016 | Konzert München, gemeinsam mit William Youn