Presse

„Viola Baroque! So ungewöhnlich ist es nicht, dass Bratscher auf die Cello-Suiten Bachs zurückgreifen. Aber wie Nils Mönkemeyer dies auf seiner CD „Baroque“ tut, das ist dann doch etwas anderes. Schon zu Beginn der Platte, bei einer Suite von Robert de Visée, klingt sein Instrument zart wie eine Gambe, und seine Bogenhand
ist sehr flexibel für eine sprechende Artikulation. In Bachs Suite Nr. 5 in c-Moll (die es auch in einer Fassung für Laute gibt) kommt diese höchst detailreiche Tongebung sowohl dem tänzerischen Rhythmus als auch der Polyphonie der Stücke zugute. Dabei geht Mönkemeyer mutig ein Experiment ein: Er spielt die Lautenfassung
zusammen mit dem Theorbisten Andreas Arend und die Cello-Partitur als Solo-Werk und verschränkt beide Suiten miteinander. Soll heißen: jedem Lautensatz folgt die Solo-Variante. So dehnt sich diese Suite auf etwa 50 Minuten aus! Faszinierend ist diese Interpretation dennoch in jedem einzelnen Detail. Mönkemeyers Kunst vielfältiger Ausdrucksnuancen zeigt sich dabei wie im Brennglas in der Sarabande, die nur aus relativ wenigen Noten besteht, aber um so mehr Intensität vom Interpreten verlangt.“
Rhein-Neckar-Zeitung | Juni 2018 | Album Baroque / Klassik CD des Monats

„Ein Juwel.“
Hörzu | Juni 2018 | Album Baroque

„Meditativ, expressiv: Nils Mönkemeyer zeigt auf seiner neuen CD, dass er auch in puncto barocker Klangrede derzeit zu den besten Bratschen-Virtuosen zählt. Fantastisch, wie lupenrein sauber Nils Mönkemeyer intoniert – seine vibratolosen Töne aushaucht als spielt und trotzdem die Spannung hält.“
hr2 Kultur | Mai 2018 | Album Baroque

„Dieser grosse Bratschist schafft eine ungeheure Spannung, die Farbenpracht seines Spiels scheint unbegrenzt.“
Neue Zürcher Zeitung am Sonntag | April 2018 | Album Baroque

„Da tändelte und tänzelte ein überzeugender Könner auf der Bratsche, die hier die erste Geige spielte. Das hellwache Ensemble rollte den musikalischen Teppich aus, auf dem Mönkemeyer seine filigranen Streicher-Purzelbäume schlug, ohne George Philipp Telemanns Viola-Konzert G-Dur auch nur eine Achtelnote zu krümmen. Die ungemein warme, mitunter auch dunkel flirrende Viola überraschte unter den Händen des Solisten mit erstaunlichen Hörerlebnissen, gepaart mit einer sich stets Raum schaffenden Spielfreude und Verzierlust. Mönkemeyers Bogen- und Spieltechnik machen staunen, lassen beim Verklingen letzter Töne ins unhörbare Nichts den Atem stocken.“
Münstersche Zeitung | April 2018 | Konzert mit l‘arte del mondo

„Nils Mönkemeyer debütierte jetzt beim Gürzenich-Orchester, mit Programm-Idee: Als Entree für das selten aufgeführte Konzert hat Esa-Pekka Salonen eine „Pentatonic Ètude“ für Viola solo aufgeschrieben. Die zitierte Phrase klingt ein wenig nach Blues- und Westernmusik, biegt sich und wiegt sich aber virtuos und kunstvoll über Minuten, der Bogen rast über die Saiten, mit Emotion bis zur Wut – am Sonntag in deutscher Erstaufführung. Mönkemeyers explosive Ruppigkeit beim wirklich herzhaft auswendig interpretierten Konzert überrascht.“
Kölnische Rundschau | Februar 2018 | Bartók Violakonzert mit Gürzenich Orchester Latg. Nicholas Collon, Philharmonie Köln

„Zum Dahinschmelzen“
Musik & Theater | Januar/Februar 2018 | Album Walton, Bruch, Pärt

„Es entstand an diesem Abend Kammermusik einer höheren Dimension. Arabella Steinbacher mit der Geige, Nils Mönkemeyer mit der Bratsche und das Mozarteumorchester wirkten wie drei charaktervolle Akteure eines Trios, die im Zusammenspiel einander fühlen, organisch agieren und dabei solistische Glanzpunkte setzen. Und plötzlich rückten Steinbacher und Mönkemeyer in den Mittelpunkt, als sie im Andante sich zu einem wunderbar innigen instrumentalen Liebesduett fanden.“
Nürnberger Zeitung | Dezember 2017 | Mozart Sinfonia concertante mit Arabella Steinbacher und Mozarteumorchester Ltg. Constantinos Carydis, Konzert Nürnberg

„Von der empfindsamsten Seite zeigte sich Mozart aber bei der Sinfonia Concertante in Es-Dur. Und das lag vor allem am Traumpaar Arabella Steinbacher (Violine) und Nils Mönkemeyer (Viola). Wie sich die beiden auf sensibelste Weise die Motive zuspielten, wie sie ihre Instrumente mit luzider Tongebung zu verschmelzen suchten und wie sie sich dabei in den Orchesterklang betteten, war von höchster Kunstfertigkeit und zutiefst berührend…“
Frankfurter Neue Presse | Dezember 2017 | Mozart Sinfonia concertante mit Arabella Steinbacher und Mozarteumorchester Ltg. Constantinos Carydis, Alte Oper Franfurt

„Sein Ton ist sahnig-sehnend, dabei kernig, wo nötig. Gemeinsam mit Markus Poschner und den Bamberger Symphonikern legt Mönkemeyer mit diesem Album eine bittersüße Tonspur quer durch zwanzigste Jahrhundert.“
Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Bestenliste 4-2017 | November 2017 | Album Walton, Bruch, Pärt

„Nach wie vor erlebt man neuere und neueste Musik oft entweder in strengen Spezialistenkonzerten oder als üblicherweise kurze und nicht weiter störende Alibi-Einlage in traditionellen Programmen. Wie man es anders machen kann, demonstrieren der Bratschist Nils Mönkemeyer und der Pianist William Youn mit einem außerordentlich originell und intelligent konzipierten Abend im Pierre Boulez Saal. […] Mit diesem Dialog bescheren die beiden Musiker dem Publikum ein ungewöhnlich gedankenreiches Konzerterlebnis.“
Der Tagesspiegel | November 2018 | Konzert mit William Youn (Klavier), Pierre Boulez Saal Berlin

„Bratschenstar besticht mit Walton-Konzert.“
Rheinische Post | Oktober 2018 | Walton Violakonzert mit Niederrheinischen Sinfonikern Ltg. Mihkel Kütson

„Wenn es einen Interpreten gibt, der die Bratsche nunmehr wieder zu öffentlichkeitswirksamer Aufmerksamkeit gebracht hat, dann sicherlich Nils Mönkemeyer. Er ist vielleicht sogar der Popstar unter den Bratschenvirtuosen unserer Zeit und einer der wenigen Bratschen-Solisten der jungen Generation.“
Klassik.com | Oktober 2017 | Album Walton, Bruch, Pärt

„Herrlich farben- und facettenreicher Ton, wunderbare Linien – dieses Album ist eine echte Bereicherung.“
Main-Post | September 2017 | Album Walton, Bruch, Pärt

„Mit seiner sensiblen Bogenführung, seinem samtenen Ton und seiner atmenden Phrasierung erweist sich Nils Mönkemeyer bei Schumanns Adagio und Allegro op. 70 wie bei dessen „Märchenbildern“ op. 113 als singender Instrumentalist. Das Wort innig ist (leider) heute kein Modewort; dabei passte kein anderes besser auf die Art, mit dem die Musiker dieses Konzertes ihren Echoraum auskleideten. Ein unvergesslicher Abend.“
Stuttgarter Zeitung | September 2017 | Konzert mit Sarah Connolly (Sopran), Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart

„In seiner eingängigen Verbindung romantischer und moderner Züge ist Waltons Konzert ein Glücksfall
für die Bratsche – vor allem, wenn der Solopart so feinnervig und punktuell auch saftig gespielt wird wie von
Nils Mönkemeyer. Der setzt nicht auf gespreizte Virtuosität, sondern überzeugt mit einer Lauterkeit, die einem
tiefen Verständnis der Musik entspringt.“
Augsburger Allgemeine | September 2017 | Album Walton, Bruch, Pärt

„Sein klingendes Plädoyer verzaubert mit vollem Klang, der die Höheneskapaden der Violine und die Tiefensonorität des Cellos vollkommen vergessen lässt.”
Pizzicato.lu | August 2017 | Album Walton, Bruch, Pärt

„Seit Jahren beweist er, dass die Bratsche der Geige und dem Cello in nichts nachsteht.“
Schweizer Radio SRF2 Kultur | August 2017 | Album Walton, Bruch, Pärt

„Der in Bremen geborene Bratschist Nils Mönkemeyer widmete sich der Musik mit zartfühlender Feinnervigkeit. Er bewies die Fähigkeit, bei diesen Werken, deren Substanz den Zugriff der Virtuosenhand nicht verträgt, auf jede aufgesetzte geigerische Fähigkeit zu verzichten. Letztlich wurde durch diesen Ansatz der Eindruck unübertreffbare Authentizität des Spiels hervorgerufen. Die Intonation war von bestechender Makellosigkeit, hinzu kam eine wunderbare dunkle Schönheit und die räumliche Entfaltung des Tons.“
Bremer Nachrichten | April 2017 | Konzert, Bremer Philharmoniker, Walten Konzert für Viola und Orchester

„… mit klanglichem Charme und unwiderstehlicher Spielfreude.“
Flensburger Tageblatt | Februar 2017 | Konzert beim Schleswig-Holstein Musik Festival mit Sabine Meyer und William Youn

„Von der russischen Geigerin Alina Ibragimova hört man seit Jahren Wunderdinge, und Nils Mönkemeyer gehört zur kleinen Gruppe der Bratscher, die man in der Klassikwelt als Stars bezeichnet. In ihrer Interpretation“ von Mozarts ‚Sinfonia concertante‘ im Konzerthaus zeigen sie sich als Künstler, die gut zuhören können, im musikalischen Gespräch ohne jede Platitude auskommen und vermeintlich längst Bekanntes so vor Ohren führen, dass man es zum ersten Mal richtig zu verstehen glaubt.“
Tagesspiegel | Februar 2017 | Konzert Berlin, Konzerthausorchester Ltg. Michael Schönwandt, Mozart Sinfonia concertante

„Mönkemeyers Spiel ist in jedem Moment mitteilsame Rede, gebannt lauscht man den Farbwechseln, dem spätherbstlich-elegischen wie den angeraut-kecken Tönen dieser Instrumentalstimme, lässt sich verführen vom eloquenten Parlando des schnellen Mittelsatzes. Dass Mönkemeyer derzeit einer der herausragenden Bratschisten ist, zeigt auch die vom zahlreich erschienenen Publikum herausgeklatschte Zugabe, eine ingeniös-inwendige Nachschöpfung einer Sarabande von Bach.“

Augsburger Allgemeine | Dezember 2016 | Konzert mit Augsburger Philharmoniker, William Walten Violakonzert

„Von der Güte der bei diesem Festival gemachten Musik hatte man sich zuvor überzeugen können, als Mönkemeyer zusammen mit dem Pianisten William Youn und dem Signum Quartett in verschiedenen Konstellationen Werke von Johannes Brahms spielte. …edel, schön und glutvoll spielten sich die Musiker in die Herzen des Publikums.

Bonner General-Anzeiger| November 2016 | Präsentation Festival Elysium im Rahmen der Beethoven Academy Bonn, Start Mai 2017

„Nicht vordergründige Virtuosität ist für die Viola wichtig, vielmehr der Gesamtzusammenhang. Mönkemeyer gelingt aus dieser Position der Mitte heraus eine neue Sicht von Mozarts Musik. In seiner Interpretation geht es um Tiefe, sie lässt sich Zeit für klangliche Schattierungen, melodische Wendungen und rhythmische Pointen, die in dieser Bewusstheit so noch nicht gehört werden konnten. Eine wunderbare Einspielung, der es gelingt, beim viel gespielten Mozart einen neuen Aspekt hörbar werden zu lassen.“
Das Orchester | November 2016 | CD-Besprechung Mozart with friends

„Er verschmolz nicht nur mit dem Orchester förmlich zu einer klanglichen Einheit, sondern zeichnete mit beseeltem Ton, stupender Technik und hinreißender Musikalität ein rundum gewinnendes Bild dieser Musik [Anmerk. Braunsfels, Schottische Fantasie] und seiner Interpretationskunst.“
Bonner General-Anzeiger| November 2016 | Konzert mit Beethoven Orchester Bonn

„Differenziert, ungeheuer lebendig, mit großem Ausdrucksspektrum.“
rbb Kulturradio| Oktober 2016 | Konzerthaus Berlin mit Sabine Meyer und William Youn

„Mönkemeyer, der originelle Kopf des Ganzen, beweist einmal mehr, dass mit etwas Phantasie und Freiheitslust auch heute überaus unterhaltsame Klassik-Alben für eine breite Hörerschaft entstehen können.“
Neue Zürcher Zeitung am Sonntag | Mai 2016 | Besprechung CD Mozart with friends

„Mönkemeyer ist der beste Botschafter der Bratscher“
Schwäbische Zeitung | März 2016 | Konzert Lindau

„Mönkemeyer fand nicht nur für den verträumten Helden dieser Szenenfolge so wunderbare warme und innige Töne, dass einen das Gefühl beschlich, Berlioz hätte das alles just für ihn komponiert, sondern er stellte den Helden des Stückes auch dar.“
Hamburger Abendblatt | März 2016 | Konzert mit Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Berlioz‘ Harold en Italie

„Nils Mönkemeyer ist ohne Frage der bemerkenswerteste Bratscher seiner Generation, vielleicht unserer Zeit, und in William Youn hat er einen Klavierpartner gefunden, der ihm absolut ebenbürtig ist.“
Rhein-Neckar-Zeitung | Februar 2016 | Besprechung CD Brahms